Zwei Jerusalemer Mannschaften an der Spitze der Tabelle, die Mannschaften aus Tel Aviv hingegen haben das Nachsehen. Und so manch einer überrascht die Konkurrenz. Das alles und noch viel mehr gibt es diese Woche in den israelischen Ligen zu bestaunen - und das ganz ohne Eintritt!
Minimalen Aufwand könnte man das nennen, was droppy diese Woche gemacht hat: Taktisch klug gegen Bnei Yehuda aufgestellt und clever drei Punkte entführt, ebenso gegen Ashkelon, wo auch nur ein einziges Tor viel. Fast hätte das auch gegen Kfar-Saba geklappt, aber Ruessel68 hatte genug Erfahrung, um dafür zu sorgen, dass seine Jungs das spielentscheidende Tor schossen. Deshalb schaffte Beitar es nur auf den zweiten Platz und eine andere Mannschaft aus der Hauptstadt setzte sich an die Spitze: El Nino stellte alle verfügbaren Stürmer auf den Platz, gewann zweimal mit 4:0, nur gegen Ashkelon hatte er es sich wohl zu einfach gedacht: Am Ende holte sich BigBLock geschickt die Punkte und konnte damit nach dem verpatzten Start wieder ein bisschen Boden gut machen. Trotzdem, da Beitar auch nicht dreimal siegte, kann sich El Nino jetzt die Tabelle von oben ansehen, die nun von beiden Hauptstädtern angeführt wird.
Und wenn die Hauptstadt vorlegt, dann könnte man ja eigentlich erwarten, dass die weiße Stadt nachzieht. Doch Pustekuchen.BorrusiaDerschlag, der mit dem Aufstieg in der letzten Saison immerhin dafür sorgte, dass überhaupt eine Mannschaft aus Tel Aviv erstklassig ist, bekam den Gegenwind in der obersten Spielklasse kräftig zu spüren. Lediglich gegen Rishon Lezion gelang ein Sieg, den man jedoch nicht unterbewerten sollte, denn schließlich sagt das Gesetz der Serie, dass es sich hierbei um einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt handelt - wobei man Lord Seebeck natürlich wünschen würde, dass er auch mal oben mitspielen kann. Die beiden anderen Tel Aviver Mannschaften erwischte es auch an diesem ZAT. Maccabi schoss zwar viele Tore, kassierte aber um so mehr, so dass der schöne 5:2-Erfolg gegen Akhi Nazareth nicht reichte, um den zweiten Platz zu halten. Und Hapoel kam nicht über zwei Unentschieden hinaus, Sebra scheint noch einiges Lehrgeld zahlen zu müssen.
Im Europapokal sind die Hauptstädter beide ohne Fehl und Tadel in die Hauptrunde der Europa League gestartet. Und eine Klasse höher sind sogar noch drei Israelis mit dabei, auch wenn Ramat Gan Opfer einiger Unübersichtlichkeiten aufgrund der Umstellung der Wettbewerbe geworden zu sein scheint.
Nächste Woche geht es dann im Pokal los, alle Zweitligisten und ein paar Erstligisten müssen in der Qualifikation ran - denkt daran bei der Vorbereitung auf den nächsten ZAT (sprich: vergesst nicht, für den Pokal zu setzen ;-) ).
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