Spannung ist garantiert

Es ist erst die Hälfte der Saison rum, doch wenn es so weiter geht, dann wird es wieder richtig spannend. Kfar-Saba ist zwar immer noch weit weg, aber die Konkurrenz hat die bessere Kondition und zwischen einem UEFA-Cup-Platz und dem Abstieg ist trotz Israels schlechter Position in der Fünfjahreswertung nur ein einziger Sieg Abstand.

Gehen wir diesmal doch von unten nach oben in der Tabelle. Die rote Laterne trägt weiterhin Ramat Gan, und langsam wird die Lage aussichtslos: Ganze 10 Punkte Rückstand auf den zehnten Platz. Aber an diesem ZAT ging auch alles schief, kein einziger Punkt sprang heraus, obwohl man sechs Tore schoss. Zwar nur einen Platz darüber stehen die Hauptstädter von Beitar, aber für sie dürfte die Zukunft rosiger aussehen. Denn wie erwähnt fehlt nur ein einziger Sieg, um sich nächste Saison international zu qualifizieren. Hinzu kommt eine Bombenkondition, was wohl daran liegen dürfte, dass die Spieler sich ohne Trainer gerne einen faulen Lenz machen.
Schlimm sieht es hingegen für die Mannschaften vor Jerusalem aus, denn für sie kann es noch bergab gehen. Fry wurde mit Netanya wieter nach unten gereicht und hätte man nicht noch gegen Beitar gewonnen, dann wäre Fry jetzt dort, wo er am Ende der letzten Saison schon mal war. Dabei hatte die Saison für ihn doch so hoffnungsvoll begonnen. Auch chridrep ging recht hoffnungsvoll in diesen ZAT, der UEFA-Cup sollte Rückenwind für die Liga bringen. Aber was dann kam, war wohl eher kräftiger Gegenwind: Auch wenn der Sturm einige Tore schoss, wehten um einige mehr hinten rein. Lediglich gegen Petah Tikva schoss Bnei Sakhnin so viele Tore, dass es klappen musste: Ein 5:2-Sieg bewahrt chridrep vor einem Abstiegsplatz.
Nur einen Punkt weiter vorne geht es weiter: Ashdod, Bnei Yehuda und Petah Tikva bilden das Mittelfeld. Alle drei dürften wohl mehr wollen. Aber erstere wurden von einer Torflaute im Sturm gestoppt, letztere verloren wie gesagt 2:5 gegen Beni Sakhnin und Bnei Yehuda ließ zweimal in der letzten Minute den Ausgleich zu. Da dürften Moddhaeus, Pikka und mbecker wohl einige Sondereinheiten ins Training einbauen.
Vorne sieht es dann wieder etwas lockerer aus: Jeder der ersten vier hat eine Punktzahl auf dem Konto, die kein anderer Verein hat. Nützt trotzdem nichts, wenn es je nur ein Punkt mehr ist als der Hintermann hat. Und so müssen sich Hapoel TA, Maccabi Haifa und Maccabi Hertzliya wohl oder übel Gedanken machen, wie sie den Abstieg verhindern anstatt Kfar-Saba zu jagen. Denn Ruessel68 konnte seinen Punktestand auf 34 Punkte erhöhen und führt damit mit immerhin 5 Punkten. Die meiste Gefahr droht ihm wohl derzeit von Hertzliya, denn obwohl diese ohne Trainer sind, halten sie den zweiten Platz und haben auch noch einige Kohlen auf der Schippe.

Nächste Woche ist das Viertelfinale vom State Cup.


Gruß Groffelmoff

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